| SPD-Neujahrsempfang 2012 |
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Bürgermeisterkandidat Norbert Seidl blickt auf ein turbulentes Jahr 2011 zurück SPD-Bürgermeisterkandidat Norbert Seidl verband bei seiner Rede anlässlich des Neujahrsempfangs der Puchheimer Sozialdemokraten die Vorstellung von Gastrednerin Natascha Kohnen, Generalsekretärin der BayernSPD, mit einem ganz persönlichen und von Metaphern und Wortwitz geprägten Rückblick auf das Jahr 2011.
Ein "Jahr der Enttäuschung, Entdeckung und Ernüchterung" sei 2011 für ihn gewesen. "Ent-Täuschung", weil die Täuschungen durch Personen wie Guttenberg und Wulff ein jähes und demaskierendes Ende gefunden haben. Auch Westerwelle mußte abtreten, weil "jungschnößeliges Management" als Politikansatz zum Glück doch nicht ganz ausgereicht hat. Zudem wurde einigen autoritären Machthabern in der arabischen Welt im Zuge der sogenannten "Arabellion" endlich das Handwerk gelegt - vom eigenen Volk. "Ernüchterung", weil man erst durch die Euro-Krise entdeckt haben will, wie schlimm es um einige EU-Mitgliedsstaaten wie Griechenland, Italien, Spanien, Portugal und Irland wirklich steht. Das "Bild des Jahres 2011" war für Seidl jedoch der urgewaltige Tsunami, der im März 2011 Japans Ostküste überrollt und im Verbund mit dem vorangegangenen Erdbeben und mit menschlichem Versagen auf allen Ebenen letztlich die Atomkatastrophe in Fukushima ausgelöst hat. Dennoch konnte Norbert Seidl all diesen Ereignissen auch etwas Positives fürs neue Jahr 2012 abgewinnen. Denn nachdem die Masken gefallen sind und "des Kaisers neue Kleider nicht unbedingt bequemer, aber ehrlicher" geworden sind, bestehe nun die Chance, auf dieser neuen Grundlage aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und es künftig besser zu machen. So könne vielleicht schon 2012 ein Jahr der Ehrlichkeit, Ernsthaftigkeit und Entschlossenheit werden. Auch in Bayern mit Christian Ude. Und natürlich auch in Puchheim. Mit Norbert Seidl. |
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